!!! NEUES ALBUM / NEUES TAPE !!!


Ich freue mich wirklich sehr, dass sich Kumpel 'Billy Barfly' nochmals dafür entschieden hat ein Tape bei 'Oi! The Nische' zu machen. Scheinbar fehlt ihm das "was-in-der-Hand"... Hat er doch seit dem letzten Tape locker mal 30 eigene neue Titel online veröffentlicht!!!

Und das hört man auch. Seine One-Man-Show wird immer versierter und die dazugehörige Mucke natürlich auch. Dennoch bleibt man sich treu - musikalisch zumindest. Eine Mixtur aus den verschiedensten Stilen, wobei Oi!, Punk und Rockabilly wohl die prägendsten sind.

Textlich isser ein bissel reifer geworden. ABER es handelt sich hier ja um eine Art Konzeptalbum, was der Titel schon erahnen lassen sollte. Bei "Bar'n'Roll" geht's oft um Bars und Suff. Das passt wie Arsch auf Eimer, weil sein Gesamtpaket einfach dafür gemacht ist in Kneipen dargeboten zu werden!

Super Typ, super Mucke, super Konzept - Kaufen, anhören, buchen!


Zitat: Label: Oi! The Nische Records

Oi! meets Billy (14.10.2023)

KONZERTBERICHT

Schmachtenhagen ruft! - Wir gehorchen!

Und das Zum dritten mal. Und erneut auf einer anderen Bühne. Beim Live-Debut spielte ich im Ost-Flügel. Beim zweiten Gig auf der Open Air-Bühne und nun im fulminanten Tanz-Saal. 
Ich durfte als erster spielen. Fand ich gut. Dann ist nämlich das Lampenfieber schnell vorbei, man kann das Restkonzert genießen und muss nicht aufpassen, einen Futschi zu viel zu trinken. 
Damit alle Bands zeitig auf die Bühne konnten, fing ich pünktlich um halb-neun an. DJ Henne fadete den letzten Song aus und los gings: Ich war noch im „Die Ärzte-Modus“. Denn ich hatte doch letztes Jahr das ganze Debil-Album gecovert und auf YouTube geladen. Erstmal „Radio brennt“ und ein nahtloser Übergang zu „Ohne dich“. Danach schon der heimliche Schmachtenhagen-Hit „Diego Maradona“ von Pöbel & Gesocks. Das Publikum war wieder super, trotz der eher frühen Stunde. Meine Setlist war hauptsächlich zum mitsingen gedacht. Viele alte 80er Schlager. Ein wenig was eigenes um das Tape vorzustellen und natürlich die Hymne des Ladens: „Oi! The Nische“. Nach „Bis zum bitteren Ende“ spielte ich noch „Pure Lust am Leben“ wobei alle die wollten, nochmals kräftig mitsingen durften. 
Dann hieß es Bühne frei für Hot Cantina. Eine Rockabilly/Psychobilly Band die sich erst 2021 in Germendorf gründete. Freute mich besonders, da die Band authentisch mit Kontrabass spielte. Und noch mehr freute ich mich als ich den „Oi! the Nische Song“ als Rockabilly-Version hörte. Nicht ganz so mitsingbar wie meine Version, dafür um einiges flotter und natürlich tanzbarer. Getanzt wurde komischerweise übrigens hauptsächlich Pogo, was man ja eigentlich selten sieht wenn eine Rockabilly-Band spielt. Machte auf jeden Fall Spaß. 
Dann legte Lazy Class mit ihren Hymnen los und brachte Schmachtenhagen zum grölen und weitertanzen/pogen. 
Während dem Boigrub Auftritt war ich dann viel mit Trinken beschäftigt. Max versorgte mich nämlich mit meinem Jugendgetränk „Specke“. Das ist eigentlich ähnlich wie Futschi. Allerdings nennt sich der Weinbrand „Attaché“ und den hatte Max sogar extra ersteigert. Erstmal um mir ein wunderschönes Tapecover für „Bar ‚n‘ Roll“ zu basteln und zweitens natürlich zum „Genuss“. Fantastisch. 
Boigrub spielten ihre Hits und ich lauschte irgendwann einer Ansage bei der sie wohl davon ausgingen das keine Wessis auf dem Konzert sind. Ich war zwar als Wessi anwesend, hab aber als solcher den Liedtext eh nicht verstanden. 🤪 
Jedenfalls spielten sie ziemlich lange und dem Publikum gefiel das auch super. Irgenwann erklang die letzte Note und die Party verlegte sich in alle Ecken des Gasthofes bis sie sich dann irgenwann auflöste. Ein Shuttle-Service brachte alle Gäste nach Hause und ein weiteres Schmachtenhagen-Abenteuer lag hinter mir. 

Danke! Danke! Danke!


Debil

1984 ist jetzt 38 Jahre her. Richtig: Das ist zugleich der Titel des Romans von George Orwell und natürlich das Geburtsjahr von DJ Fatcuzzz. Aber auch das Geburtsjahr einer der wichtigsten "Deutschrockplatten" der Weltgeschichte. :P 
Nämlich von Debil. Meine erste Ärzte-Platte war das Livealbum „Nach uns die Sintflut“. Eine Platte mit vielen Debil-Songs. Und zwar hatten meine Eltern damals so ein Abo. Sie bekamen jeden Monat 5 Schallplatten ihrer Wahl günstiger, wenn sie diese Abo-Zahlung abschlossen. Und wenn man keine Auswahl traf, schickte die Abo-Firma einfach die Platten ins Haus, welche die höchsten Chartplatzierungen hatten. Niemals hätten meine Eltern eine Ärzte-Platte bestellt aber durch diesen Kniff des Schicksals kam zufällig die Sintflut ins Haus geschwemmt. Der allererste Rock 'n' Roll den ich hörte. Klar, Drafi Deutscher hörten meine Eltern ja auch und ich fand das auch echt geil und das war irgendwie ebenfalls Rock `n’ rollig aber die Ärzte waren nochmal eine ganz andere Dimension. Die Sintflut war meine erste Ärzte-Erfahrung und als ich die Studioversionen der Sintflut-Songs hörte, fand ich die zwar auch geil aber Live war halt schon um Welten geiler. Zumal die Sintflut mit vierfacher Geschwindigkeit eingespielt wurde und ein echtes Schlagzeug gespielt wurde. Leider ja nicht die anderen 80er Alben. Aber die Debil, die klang auch so echt wie die Sintflut. Die erste raue Ärzte-Platte. 
In Konstanz hab ich sie dann dieses Jahr zum ersten mal Live gehört. Im Bodenseestadion. Und sie spielten sogar den ein oder anderen Song der Debil. Nie geht man so glücklich nach Hause, wie nach einem Ärzte-Konzert. Das kann ich jetzt sagen. Und ich war schon auf hunderten Konzerten. Ich bin ja seelig das noch erlebt zu haben. Zurück zum Album: Ich wollte schon immer mal ein komplettes Album Covern. Man darf sich dann einbilden der Band ganz nah zu sein. Außerdem covert man nicht nur die Hits, sondern einfach alle Songs. Und das hat besonders Spaß gemacht. Warum sonst käme man auf die Idee Kamelralley zu covern?
Und nachdem Karin bei Kamelralley ihren Satz eingesagt hat, ist alles aufgenommen was aufgenommen gehört und ich traue mich sie zu veröffentlichen. Schlagzeug, Gitarren und Kontrabass. Viel mehr hab ich nicht verwendet. Bisl Banjo hier und bisl Orgel da. Aber hört selbst!

Eure Barfliege

Feedback aus der Hölle

Sechs nOi!e Songs mit brutal laut verzerrten E-Gitarren. Ab jetzt hörbar auf den Streaming-Portalen.

9. Randale Records Meeting

Endlich sollte es mal bei Randale Records mit einem Auftritt klappen. Es waren ja schon immer mal wieder Termine festgelegt worden, doch letztendlich wurde alles immer abgesagt. Umso schöner, dass es dann in einem ungezwungenen Rahmen mit diesen großartigen Bands stattfinden konnte. Das 9. Randale Records Meeting stand nämlich an. Auf einem Flyer mit Jenny Woo & The Choices, Klasse Kriminale und Evil Conduct zu stehen war mir natürlich eine besondere Ehre. 
Da freu ich mich doch auf die 91 km lange Vespatour in den Schwarzwald. 
Erste Band. Draußen. Eigene Bühne. Das sind ja Infos die einem im Kopf viele Fragen aufwerfen. Doch das Wetter spielte mit. Und auch für die technischen Probleme fand der Tontechniker eine Lösung. Um 17 Uhr gings dann los und ich führte das Publikum durch eine gitarrenverzerrte Schlager und Popwelt. Die Krönung war dann zum Schluss ein spontanes Duo mit Jenny Woo, bei dem wir Blue Suede Shoes spielten. Besser hätte es nicht sein können. Danke Jenny Woo. Es war mir ein Fest.
Mit Hilfe von Alex und Dirk ging der Abbau ratzfatz. Kein Wunder das die in einer Band spielen die sich Backbone Hurts nennt, so wie die zupacken. Vielen Dank. Ich durfte mich dann im weiteren Verlauf des Abends auf grossartige Musik freuen. 
Jenny Woo und The Choices machten den Anfang und heizten dem Publikum ein. Super Sound. 
Nach einer kurzen Pause folgten Klasse Kriminale die ein echt kraftvolles Set spielten.
Zum Schluss Evil Conduct. Ich nistete mich ganz vorne in einer Ecke ein um das Geschehen aus der Nähe zu beobachten. Klasse Sound, klasse Pogo. Wirkte nach den letzten zwei Jahren wie ein Trip in eine andere Dimension. Oder lags am Welschdorfbräu? 

Danke an Diana und Oli für das tolle Fest. 

Eure Barfliege

SEIN UM ZU SEIN

Auf der neuen 3-Lieder-Single gibt es diesmal tresenphilosophische Dichtung zu stampfender Billy-Musik zu hören. 

Nachdenklich wie nie. Aber zu guter Letzt wird natürlich auch hier wieder angestoßen. Cheers! 

ERDBEER-HUGO-BOWLE

Nehmt euch doch mal wieder eine arbeitsfreie Zeit! Die könnt ihr dann nämlich sinnvoll nutzen um eine Erdbeer-Hugo-Bowle zu mixen, während ihr die neue 3-Lieder-Single von Billy Barfly anhört. 

Besser jedenfalls als im Feierabend-Stau zu stehen oder in eine Baustellenschlägerei zu geraten.

Viel Spaß!

Eure Barfliege

NEUE 3-LIEDER-SINGLE

BETTIE PAGE, WECKER und MEINE PASSION heißen die neuen Rockabilly-Songs von Billy Barfly. 
Viel Spaß beim hören und Fußwippen.

STERNSCHNUPPE

Modernen, poppigen Trap voller fetter Beats und jeder Menge fancy Autotune-Voices. 

All das bekommt ihr auf der neuen Billy Barfly-Single nicht geboten. Dafür handgemachte Klänge. Mit ganz traditionellen Instrumenten wie Kontrabass, Banjo oder natürlich der guten, alten Gitarre.

Also: Falls ihr Urlaub vom Radiosound der Jetztzeit braucht, schmiert die Tolle, schlüpft ins Petticoat und drückt auf das Dreieck!

Eure Barfliege 

Eure Ohren wollen ein Abenteuer? Dann drückt mal auf PLAY!

 

Harte Hammerschläge und kreischende Kreissägen katapultieren Euch direkt in den beschwerlichen Alltag der Arbeiterklasse. Wie der wohl heute enden mag?

 

Endlich Feierabend? Ok, jetzt geht’s auf die Couch mit einer wohlverdienten Dose Jim Beam-Cola. Das weckt allerdings die Sehnsucht nach einer vergangenen Zeit. Und der Kater ist natürlich vorprogrammiert. Logisch.

 

Für die erbarmungslosen Klänge von Kreissägen und Schlagwerkzeugen werdet Ihr aber dann schließlich im letzten Song entlohnt. Seelenstreichelnde Naturgeräusche entführen den Protagonisten in die magische Wunderwelt des Kreuzbühler Gartens. So lässt es sich doch auskatern.

 

Welchen Song und welchen Alltag Ihr nun auf Repeat schaltet ist eure Wahl. Ich würde Euch einfach Alle empfehlen, denn welche Berechtigung hat der Rausch und die Entspannung wenn davor die Arbeit nicht gewesen wäre??? Viel Spaß!

 

Eure Barfliege

Konzertbericht 3:

Die Vespa Primavera Bass Drum musste wieder ganze 815 Kilometer hin und her zurücklegen um diese Show zu starten. Ganz schön viel Kilometer für so ne Vespa-Tour. 
Dazu sollte es das erste Billy Barfly-Open-Air werden … unter einem Carport. Sehr Passend zur Vespa. 👍
Ich teilte mir die Bühne mit den zwei DJs. Vom Publikum aus gesehen rechts die Discjockeys und ich links. Wir bauten grob das Musikzeugs auf und gingen erstmal noch im Fremdenzimmer einchecken. Es fehlte eh noch der Gitarrenamp und ein Drumhocker für einen lohnenswerten Soundcheck.
Also Einchecken, duschen, Haare entfetten, Haare einfetten und wieder los. 🏃
Bevor die Show starten sollte, lies ich mir das edelste Getränk des Festes servieren um damit eine selbstauferlegte 5 Monatige Durststrecke vom Alkohol zu beenden. Einen Futschi. Lecker. 🍹😋
Kurz nach dem Abstinenzbruch ging es dann auch schon los. Zumindest mal mit dem Soundcheck. Das war eigentlich alles relativ schnell erledigt. Es gab für die kleinsten Konzertbesucher sogar noch eine spontane Version von Hänschenklein bevor die ins Bett mussten. 
Die waren begeistert und bedankten sich sogar persönlich. Vielleicht sollte ich eher eine Karriere Richtung Kinderlieder einschlagen. 🤔 
Jedenfalls schlug der Tonmann noch eine kurze Bier Pause bis zum Auftritt 
vor. 
Die DJs durften also ran und machten ihre Arbeit so gut, dass ich mir fast schon überflüssig vorkam. Oder es lag einfach daran, dass es an der Bar schon wieder sehr flüssig wurde. 
Aber natürlich bestieg ich wie abgemacht die Bühne und legte mit einem Kracher von Otto Waalkes los. 
3 Songs später überließ ich die Bühne dann dem 10köpfigen Oi! The Männerchor. Überraschung! Mit ihren 2 Songs für das Geburtstagskind begeisterten sie aber nicht nur dieses, sondern auch den Rest vom Fest. Dem Männerchor waren dann aus dem Publikum auch noch weibliche Stimmen zuteil und wurde so zum Geburtstagschor. Bengalos wurden auch noch gezündet. 
Kurz darauf setzte ich mich wieder hinter die Vespa und gab Gas. Eine Weile lang ging das ganz gut und dann: Scheisse… Stimmzug gerissen. Die 9 1/2 stündige Fahrt mit Klimaanlage war wohl nix für die feinen Stimmbänder einer Barfliege. Jetzt konnte ich den Autritt nur noch zuende krächzen. Mist, aber machbar mit dem brandenburger Publikum. Denn die halfen mir mit ihrem geübten Männerchorstimmen gut aus. Mit dem heimischen Hit „Ey Du Bauer“ von Schmachwanderunk beendete ich die Krächzerei und ölte meine zerschlissenen Stimmbänder mit Bier, Pfeffis, Kirschlikören und all den anderen Schmiermitteln die ich vergessen hab. War also kein Besäufnis des Besäufnisses wegen, sondern hatte medizinische Gründe. 
Über die elendige, zehnstündige Rückfahrt am nächsten Tag wird allerdings lieber geschwiegen …. War halt mal wieder ein „der Tag danach.“
Auf viele weitere Tage davor, danke Lücke. Ein perfekter 40er.

Eure Barfliege


Neues Release

HORROR STORIES

🧟‍♀️👀 Buhuhuhuuuu 😱👻

Um vom Horror dieser Zeit abzulenken, dachte ich es wäre angebracht euch mit ein paar blutigen Songs schon mal auf Halloween einzustimmen.

Die EP HORROR STORIES gibt es jetzt überall zum streamen. Und wer eine von den 50 physischen Exemplaren will, der schreibt mich einfach an. 

Genießt den wohligen Schauer!

Eure Barfliege

Die neue Single ist draußen!

King Cocks Vespa Club


Der Frühling ist zwar längst angebrochen, doch wir sind noch mitten in der Saison. 🌞 
Drum schwingt euch auf eure Mopeds und lauscht dem Soundtrack des 2-Takt-Motors. 
Es ist nämlich heute die Single "King Cocks Vespa Club" erschienen.
Hört doch mal rein und gebt mir ein wenig Feedback! 🛵☁️

 

Konzertbericht 2:

Ewig nach dem ersten Live-Gig im idyllischen Schmachtenhagen, durfte die Vespa Primavera Bass Drum endlich mal wieder eine Tour machen. 🛵☁️
 Bei dem heißen Wetter waren die 483 km bis zum Ziel jedoch gar nicht mal so angenehm. 😓
Um 20 Uhr war ich noch viel zu früh am Ort des Geschehens angelangt und fand lediglich verschlossene Türen vor. Der Veranstalter war noch Unterwegs um Bier einzukaufen. Los geht's hier nämlich eh immer erst wenn bei mir Zuhause auf'm Dorf die Bordsteine längst hochgeklappt sind. Also bin ich nochmal los um mir was essbares zu besorgen. 
Als One-Man-Band spielt man mit allen Gliedmaßen die man nur hat und die Kommunikation zwischen Geist und Körper muss einwandfrei funktionieren. Um das zu gewährleisten empfiehlt sich eine exzellente Ernährung. Also entschied ich mich für die gesündeste Mahlzeit die ich finden konnte: Die "nahrhaften" Bürger von MC Donalds. 😜
Naja eigentlich wäre mir alles andere lieber gewesen, aber mit meinem 7m langen Gefährt findet man halt immer schlecht einen Parkplatz vor der Pizzaria oder der Dönerbude. 
Schließlich wurden mir die Räumlichkeiten und Umstände erklärt und ich setzte meine Vespa in Position. 
Die Örtlichkeit würde ich als sehr punkig und authentisch beschreiben. Fliesenboden, Aufkleber und viel rudimentäre DIY Einrichtung. Man sieht und spürt das hier schon einiges abgegangen ist. Los Fastidios und Oi Polloi haben hier wohl auch schon krach gemacht. 🤘
So langsam kamen dann einzelne Leute vorbei. Davon das der Saal sich füllte kann man nicht sprechen aber ich schätze mal 20 Gäste waren es schlussendlich in etwa. 
Zum trinken gab es Bier aus dem frei zugänglichen Kühlschrank und alkoholfreie Sachen wie Eistee halt, bei denen ich mich nicht so auskenne. 😛Bezahlt wurde dann zweimal auf Spendenbasis. Einmal für die Getränke und einmal für die "Band". Band klingt im Zusammenhang mit dem was ich da mache zwar ziemlich schizophren, jedoch hatte ich immerhin die Hoffnung das dann mehr Euros den Weg in Den Hut finden. 😉
Irgendwann kurz darauf sollte es dann losgehen. Das Publikum hörte aufmerksam und wohlgesonnen meiner Darbietung zu. Kein Pogo, kein Stagediving aber auch keine Buhrufe. Das ist fränkische Mentalität. 
Nach einer Stunde und siebzehn Minuten beendete ich mein Set und mischte mich unter die Leute. Das mit der "Stagezeit" weiß ich deswegen so genau, weil der Matthias seine Kamera mit Zeitanzeige mitlaufen ließ. Da ich dem Matthias eigentlich anderthalb Stunden Programm versprochen hatte, beschloss ich nach einer Bier-Pause noch mal 4 Songs zu spielen. Danach gingen alle relativ schnell aber doch glücklich und zufrieden nach Hause. Ausser der Matthias und ich. Der mußte nämlich wegen einer Alkoholleiche im Haus übernachten und ich machte es mir im Sprinter "gemütlich". 😴

 Das ist zwar nicht das Rock 'n' Roll Leben das man sich so aus Hollywoodfilmen vorgestellt, aber immerhin Punk. Und darum gings ja an dem Abend. 🤘

LIVE AUS DER ISOLATION

Corona verbietet mir mein Tape in die Bars und Kneipen dieser Welt zu tragen und somit unter die Leute zu bringen. Aber ich hab Internet, Mikrophon und `ne Kamera. 
Kauft das Tape „Straight Into Hell“ für nur 6,- € inkl. Versand! Ich brauch Platz in meinen Regalen für Nudeln und Klopapier. 

Eure Barfliege

!!!OUT NOW!!! Billy Barfly - Straight Into Hell !!!TAPE!!! 

Wer oder was ist Billy Barfly? Eine Person? Eine Band? Sowohl als auch! Der umtriebige Bursche vom Bodensee kommt hier mit seiner Ein-Mann-Combo daher. Gitarre, Bass, Gesang, Schlagzeug u.a. - alles wurde von einer Person eingespielt/-sungen.

Mich persönlich erinnert das Ganze immer sehr stark an die göttlichen Fischköppe von Eight Balls - wobei selbige natürlich unerreicht bleiben. Sowohl musikalisch (klassischer 90er Jahre Oi! Punk ohne Scheu vor artverwandten Ausflügen; vor allen Dingen Rock'n'Roll) als auch textlich...
Mit viel (Selbst-)Ironie feiert man vor allen Dingen sich selbst und natürlich (mal was ganz Neues!) die Damenwelt, den Kult und den Suff! Außerdem wird auch ein wenig wehleidig auf "die gute alte Zeit" und vergangene Liebschaften zurück geschaut...

Neben 7 eigenen Liedern gibt's auch 3 Coversongs von Johnny Cash, Eddie Cochran und den Hosen - Apropos Düsseldorf: teilweise fühlt man sich auch an ältere 4 Promille-Sachen erinnert...
Trotz zweier Namensänderungen (Grandmaster Jay & Ratzkahl) ist das vorliegende Tape die bereits 5. Veröffentlichung. Und das in nur 3 Jahren!!!

Obwohl eine stetige Steigerung nicht von der Hand zu weisen sind, gibt's auch bei den älteren Veröffentlichungen eine Vielzahl von Hits. Unbedingt mal antesten:
https://billy-barfly.jimdosite.com/discographie/

Oi! Oi! Oi!

Label: Oi! The Nische Records


Schaltjahr Oi! in Schmachtenhagen. Konzertbericht:

Das Live-Debut ist Geschichte. So höret den Hofbericht:

Der Oi!-hungrige 80-Mann-Pöbel erwartete frenetisch Turbolover (in der Light-Version) und bekam dann eine sehr gute Show voller Witz, Liebe, Bierdurst, Singalongs und Rebellion dargeboten. Geschockt war ich allerdings, als die ersten Zeilen von „Viel zu spät“ erklangen. Schließlich dachte ich, Billy Barfly sei der Pioneer schlechthin was das Covern alter Johnny Cash-Songs in deutscher Sprache angeht. Trotzdem freute ich mich natürlich sehr über den Song und die glockenreiche Aufführung. Die Band fühlte sich vom Pöbel einigermaßen gut unterhalten und überließen mir schließlich den bierdurchtränkten Teppich der Welt.
Der Tonmann hatte alles exzellent eingestellt und los ging’s. Schmachtenhagen war sofort da. Herrlich. Leider nicht lange. Nach zwei oder drei Songs riß die erste Saite und ich musste pausieren um die Saite zu wechseln. Ich war ohne Instrumente angereist und es gab halt nur eine elektrische Klampfe auf dem Konzert die mir die Turbos netterweise bereit gestellt hatten. Ein großer Mann unterhielt in der Zwischenzeit aber den Mob. Stürzte jedoch beim Abgang dann in das Schlagzeug. Also musste erst wieder alles gradegebogen und erneut aufgebaut werden.
Das Publikum war aber geduldig und kurz darauf ging’s gutgelaunt weiter.
Irgendwann beim nächsten Saitenriß gab’s ne kurze Ansage das wir draußen ein Gruppenfoto machen um Steelbruch in seinem Kampf gegen den Amtsschimmel zu unterstützen.
Trotz der erneuten Pause blieb die Stimmung super und während die Saiten gefühlt im Minutentakt rissen, gab’s noch Zugabe um Zugabe bis einfach viel zu wenig Saite auf viel zu viel Gitarre war.

Zur Musik von DJ Boni trank man dann noch den leckersten Mexikaner (spicy) der Welt und tanzte sich die Schultern blau.

Großer Dank an Schmachtenhagen, die Gastfroindschaft war endlos groß.

Euer Billy Barfly




Das neue Album kommt als Tape (Audio-Kassette) und wird brandaktuell im Gasthof Niegisch vorgestellt. 
Das ganze natürlich LIVE. Und das zum allerersten Mal. Ich froi mich. :-)



Die Single "Oberlippenbart" (01.09.2020)

Bereits 2015 wurde der Song "Oberlippenbart" auf YouTube mitsamt Video veröffentlicht. Um den Song nun auch offiziell in die Billy Barfly-Discographie hinzuzufügen, gibt's jetzt auch die Streaming/Download-Version. Und damit der Track nicht alleine sein muß, hat er 2 musikalische Droogs mit auf den Weg bekommen. Zum einen eine neue, akustische Version von "Oberlippenbart" mit aktualisierten Textzeilen und zum anderen die nostalgische Ballade "Bart Mitzwa" zum selbigen Thema. Sehr stolz bin ich übrigens auf die Unterstützung des King Cocks Chores, die mit ihren gewaltigen Kehlen die neuen Songs befeuern.

Viel Spaß beim hören!